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Prugna News October 2007

Herbsttörn 2007 durch die Kykladen

Teilnehmer: Skipper Ecki Kurth, Co-Skipper Jaap Mulder, Crew Martina Knöß, Josef Arnold, Hans Visser

Schiff: OCEANIS 461 „Molly´s"

Vom 27.September bis zum 26.Oktober war noch einmal „Sonne tanken" angesagt, und das auch im wahrsten Sinne des Wortes. Am ersten Tag haben wir ein paar Wolken gesehen, die sich aber bereits nach einer halben Stunde wieder verflüchtigten. Ansonsten war dieser Törn geprägt von viel Spaß, gutem Essen, super Wetter und schönen Inseltouren. Aber lest selbst:

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Der erste Tag bringt uns bei sehr sommerlichen Temperaturen zum Kap Sounion. Bei 25 Grad Wassertemperatur und 27 Grad Lufttemperatur ist der Anker kaum im Wasser, da ist es die Crew auch schon. Nach Baden und Sonnenbaden geht es später noch auf den Berg zur Tempelbesichtigung.

Vor Anker am Kap Sounion. Martina und Hans erholen sich vom anstrengenden Bade-Alar, die Reste des beeindruckenden Poseidon-Tempels auf dem südlichsten Zipfel des griechischen Festlandes

Prugna News III - Oktober 2007

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Am nächsten Tag geht es bei Windstille und bis zu 27 Grad wohliger Wärme in die Kykladen, unser heutiges Ziel: die Insel Kythnos. Hier steuern wir zunächst die schöne Bade- und Ankerbucht Apokriosi an und verholen dann abends in den Hafen Mericha.

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Relaxing, Entspannung, Erholung pur bei herrlichem Wetter

Tag 3 auf dem Wasser führt uns westlich der Küste von Kythnos weiter nach Süden, zur Insel Serifos. Hier runden wir das Südwest-Kap und haben ab da auffrischenden Wind von anfänglich 2-3 auf schließlich 5-6. Die letzten zwei Stunden unseres Segeltages hätten ruhig noch länger dauern dürfen: Spaß pur! Mit den Segeln im zweiten Reff können wir auf Am-Wind-Kurs meistens um die 7-8 Knoten laufen. Später, bei Hoch-am-Wind-Kurs, kreuzen wir bis 200 m vor der Hafenmauer in den Hafen Livadi auf.

prugna31.jpg Herrliches Segeln an der Südküstevon Serifos bei 6 Windstärken undLufttemperatur um 26 Grad.
Klasse!

Prugna News III - Oktober 2007

Hoch am Berg über dem Hafen Livadi „klebt“ der Ort Chora am Felsen

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Hoch am Berg über dem Hafen Livadi „klebt" der Ort Chora am Felsen

Prugna News III - Oktober 2007

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Grandiose Aussicht auf die Buchten der Ägäis

Nach zwei Tagen „Zwangshaft" geht es dann aber, morgens noch bei Wind um 7-8, im Verlauf des Nachmittags, je höher wir an die Peloponnes herankommen schwächer werden

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Josef hat alle Hände voll zu tun

auf Westkurs nach Hydra. 60 sm am Stück. Am späten Nachmittag erreichen wir dann die ruhigen Gewässer zwischen Hydra und der im Abstand von etwa 2 Meilen liegenden Halbinsel Pelopones.

Hydra empfängt uns mit sommerlichsten, hohen Temperaturen, sodass wir mit unserem Ölzeug auf erstaunte Blicke treffen. So sind wir denn auch sehr flexibel und tauschen die Wind-Klamotten schnell gegen die leichten Sonnen-

Klamotten. Abends gibt es bei „to Steki" bestes griechischesTavernen-Essen, und nach einer ruhigen Nacht empfängt uns auch amnächsten Morgen wieder sonniges Wetter.

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Prugna News III - Oktober 2007

Unser vorletzter Tag auf See bringt uns von Hydra aus längs der Südostküste der Pelopones zurück in den Saronischen Golf. Hier runden wir zunächst das Südost-Kap und ziehen dann mit einer wundervollen Brise bei 4 Windstärken hinauf nach Poros, wo wir zunächst den Kanal von Poros durchtuckern, um danach längs der Küste von Methánon zu segeln, als dann leider bald der Wind einschläft und wir den restlichen Weg zu unserem Ziel Palaia Epidauros unter Motor laufen.

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Hans schippert uns längs der Peloppones-Küste in Richtung Poros. Bei 2 Windstärken auf dem Weg nach Palaia Epidauros

Palaia Epudauros liegt im Saronischen Golf an der Ostküste der Pelopones, nur einen halben „Tagesschlag" von Athen entfernt. Dieser Ort war „früher" der Landepunkt für die Heerscharen von Menschen, die die Anlagen des antiken Epidauros´ besuchen wollten, sei es zum Theaterbesuch in diesem unglaublichen Amphitheater, das ca. 14.000 Menschen Platz bietet, sei es, sich in den vom guten alten Äskulap entwickelten Kurzentren zu erholen oder von Krankheiten befreien zu lassen. Wir benutzen diesen Hafen diesmal als Zwischenstopp auf unserem Weg nach Athen,
bevor wir jedoch tags drauf wieder ablegen, erwischt uns noch dieser faszinierende
Sonnenaufgang, im Hintergrund die Berge der Insel Methános.

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Bald aber sind wir wieder unterwegs zu unserem Zwischenziel Ägina, das direkt auf dem Weg nach Athen liegt und wo wir für exakt 2 Stunden unsere Leinen befestigen und einen Stadtbummel machen.

Die Uferpromenade in Ägina.

Nach genau zwei Stunden sind Leinen und Anker wieder an Bord, und wiederum drei Stunden später liegen wir, nach anfänglich etwa einer Stunde unter Motor und danach noch einmal fast zwei Stunden segeln bei bis zu 4 Windstärken wieder „mit der Welt verbunden" im Hafen Kalamaki in Alimos ( Athen )

Der nächste Tag kann bis zum Start unserer Flugzeuge noch zu einem „Athens in three hours" genutzt werden. Wir besichtigen die Akropolis, das Künstlerviertel Psiri und Plaka,die touristische Altstadt von Athen.


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Links der „Turm der Winde" und darüber die Akropolis mit dem gut sichtbaren Erechtheion. Um 14:30 Uhr sind wir danach am Flughafen und abends bereits alle wieder daheim, dieeinen in Amsterdam, die anderen in München.

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